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Geld spielt (k)eine Rolle – mein Beitrag zur Blogparade von MyMoneyMind

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Bild: lholtz1023 / Pixabay

Wer denkt nicht hin und wieder darüber nach wie es wäre, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Sofort erzeugt mein Kopfkino die tollsten Bilder. Villa mit Pool, Fuhrpark erlesener Luxuskarossen, durch die Welt jetten… das ist zumindest das erste das mir bei der Vorstellung spontan in den Sinn kommt.

Wenn ich allerdings ernsthaft darüber nachdenke wie es sein könnte, wenn Geld für mich keine Rolle spielen würde, dann kommen mir auch schnell Zweifel. Was auf den ersten Blick verlockend wirkt hat nämlich auch seine Kehrseite. Entscheidend ist für mich die Art und Weise, die zu solch einer Situation führen könnte.

Plötzlicher Reichtum versus langsamer Vermögensaufbau

Plötzlicher Reichtum trägt nicht immer dazu bei, dass das Leben glücklicher verläuft. Eine kurze Suche bei Google bestätigt, was ich schon mehrfach an anderer Stelle gehört oder gelesen habe. Viele ehemalige Lottomillionäre eint das gleiche Schicksal: Mit dem Geld fangen die Probleme erst an! Neid, Missgunst und Gier seitens Freunde, Nachbarn und Verwandten, sind nicht unübliche Begleiterscheinungen des Geldsegens. Auch die radikale Veränderung des persönlichen Lebensstils können sich negativ auf das Gemüt auswirken.

So mancher Neu-Millionär wünscht sich daher wieder sein altes, geordnetes Leben zurück in dem er noch Teil einer Gemeinschaft war, der er sich zugehörig fühlte. Wer sein Leben lang für Geld arbeiten musste, hat eine andere Einstellung dazu als jemand der in einem Umfeld des Geldes aufwuchs. Plötzlicher Reichtum bringt daher auch die Gefahr der schnellen Übersättigung und Orientierungslosigkeit mit sich.

Ohne Preis – ohne Wert?

Der Wert vieler Dinge bemisst sich auch an ihrem Preis. Spielt Geld jedoch keine Rolle, sinkt damit auch der Wert der jeweiligen Sache. Wer sich plötzlich alles leisten kann, dem fällt es langfristig oftmals schwerer sich an eher gewöhnlichen Dingen zu erfreuen. Ich würde daher versuchen meinen Lebensstandard nur ganz allmählich anzupassen.

Nur weil Geld keine Rolle mehr spielt, bedeutet das nicht, dass man es sofort mit vollen Händen ausgeben muss. Daher würde ich diese Tatsache erst einmal für mich zu behalten. Nach und nach würde ich mir etwas Besonderes gönnen und mir überlegen, was ich sinnvolles mit dem Geld anstellen könnte. Vielleicht ein Unternehmen gründen oder ein besonderes Projekt starten. Nur durch die Welt zu reisen wäre auf Dauer nichts für mich. Natürlich würden auch andere von dem Geld profitieren. Allerdings eher so, dass nicht nachvollziehbar ist, dass das Geld von mir stammt.

Der Weg zur finanziellen Freiheit

Viel lieber als ein plötzlicher Lottogewinn ist mir persönlich jedoch ein stetiger Vermögensaufbau, den ich selbst kontrollieren und beeinflussen kann. Viele Bloggerkolleginnen und -Kollegen verfolgen genau den gleichen Ansatz, um schlussendlich irgendwann die finanzielle Freiheit aus eigenen Stücken heraus zu erreichen. Abhängig von der persönlichen Vorstellung über die notwendige Summe, ist dies oftmals ein langer und teilweise beschwerlicher Weg.

Dies hat allerdings den Vorteil, dass man sich bis zum Erreichen des Ziels intensiv mit seinen Finanzen beschäftigt. Nicht wenige Lottomillionäre haben nach einigen Jahren ihr Vermögen bereits ausgegeben oder sind verschuldet. Wer sich jedoch über Jahre hinweg mit seinem Vermögensaufbau beschäftigt, hat auch eine bessere Basis sein Geld langfristig zusammenzuhalten.

Allen die diesen Weg bereits gehen oder gehen wollen, wünsche ich viel Erfolg!

Weitere Infos zur Blogparade und Links zu interessanten Beiträgen anderer Blogger gibt es bei mymoneymind.de

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5 Kommentare zu "Geld spielt (k)eine Rolle – mein Beitrag zur Blogparade von MyMoneyMind"

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