Revolution im Retail-Banking: Studie über die Bank der Zukunft

Digitale Revolution im Retail Banking

Bild: Visa/Roland Berger

Die Digitalisierung hat in Deutschland schon viele Branchen erfasst. Allen voran den Einzelhandel, die Reisebranche und nicht zuletzt die Medienbetriebe.

Über ein Drittel der Kommunikation spielt sich mittlerweile digital ab. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets tragen dazu bei, dass das Internet eine immer wichtigere Rolle für Verbraucher spielt. 40 Prozent aller kaufrelevanten Informationen werden heute über das Internet eingeholt.

Diese Entwicklung macht auch nicht vor dem Bankensektor halt. Die Ansprüche heutiger Bankkunden sind bereits durch die Vielzahl digitaler Angebote aus anderen Wirtschaftsbereichen geprägt.

Zudem sichern sich PayPal, Apple Pay, Google Wallet und neue Wettbewerber aus dem FinTech-Umfeld (=Moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen) Marktanteile, die einst zum Kerngeschäft der Banken gehörten. weiterlesen

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Haushaltstipps: So sparen Sie Strom und Geld

Geld sparen mit Haushaltgeräten

Bild: uschi dreiucker / pixelio.de

Man mag es kaum glauben, aber mit energieeffizienten Haushaltsgeräten kann man eine Menge Geld sparen. Die Anschaffung eines neuen Geräts kostet erst mal, doch bei reparaturbedürftigen Altgeräten lohnt sich die Neuanschaffung. Insbesondere nach der zweiten oder dritten Reparatur wäre ein neues energieeffizientes Gerät die rentablere Wahl gewesen. Aus der nächsten Stromrechnung wird ersichtlich werden, dass sich die Anschaffung des energieeffizienten Geräts nach ca. einem Jahr auszahlt.

Sparen mit energieeffizienten Waschmaschinen

Energieeffiziente Waschmaschinen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer. Doch durch das Sparen von Strom, Wasser und Waschmittel amortisieren sich die Mehrkosten. Neue Waschmaschinen-Funktionen wie Mengenautomatik tragen zum Sparen bei. Die Mengenautomatik beispielsweise ermittelt den Bedarf an Wasser und Waschmittel und führt nur die benötigte Menge zu. weiterlesen

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Verbraucher bezahlen immer häufiger bargeldlos

Acht von zehn Verbraucher in Deutschland haben mindestens zwei Bezahlkarten in ihrem Geldbeutel. Zu den verbreitetsten Karten gehört die Girocard, die in Kombination mit der persönlichen Identifikationsnummer (PIN) häufig als Bargeldersatz eingesetzt wird. Dank des bequemen Bezahlungssystems, kann sich bereits mehr als jeder Zweite vorstellen, in Zukunft ganz auf Münzgeld und Banknoten zu verzichten, so das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag der EURO Kartensysteme durchgeführt wurde.

Von 1.000 befragten Personen gaben 21 Prozent an, mindestens einmal pro Tag ihre Girocard zu nutzen. Weitere 45 Prozent nutzen ihre Karte zumindest mehrmals in der Woche. weiterlesen

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Münzen als alternative Kapitalanlage

Goldmünzen

Bild: Jan Kowalski/pixelio.de

Klassische Anlageformen wie das Sparbuch oder Fest- und Tagesgeldkonten liefern Sparern längst keine nennenswerte Rendite mehr. Dennoch stehen diese Formen noch immer hoch im Kurs. Es ist vor allem das ausgeprägte Sicherheitsbedürfnis, das deutsche Sparer an den Klassikern festhalten lässt. Auch wenn Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Zertifikate weitaus höhere Renditechancen bieten, sind es vor allem Bankkonten und die eigenen vier Wände, in die die Deutschen ihr Erspartes angelegen.

Während Immobilien als Sachanlage weitestgehend inflationsgeschützt sind, verlieren schlecht verzinste Bankguthaben beständig an Wert. Durch die niedrigen Zinsen und die geplanten Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) die Inflation im Euroraum durch eine massive Geldschwemme anzukurbeln, ist das Ersparte vieler Bankkunden einem fortwährenden Kaufkraftverlust ausgesetzt. weiterlesen

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Tauschen statt kaufen: Geld sparen dank Sharing Economy

Handschlag_by_Stephanie  Hofschlaeger

Bild: Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

Der durchschnittliche Mitteleuropäer besitzt etwa 10.000 Gegenstände, von denen er im Alltag nur einen kleinen Bruchteil benutzt. Nur allzu schnell werden Dinge gekauft, weil sie gerade billig sind oder man sie einfach haben möchte. Die Konsumfreude deutscher Verbraucher ist nach wie vor ungebrochen.

Im Januar 2015 markierte der GfK-Konsumklimaindex mit 9,0 Punkten seinen höchsten Stand seit 13 Jahren. Dieser Aufwärtstrend setzt sich klar fort. Für Februar sind bereits 9,3 Punkte prognostiziert.

Doch es gibt noch einen anderen Trend. Immer mehr Menschen stellen sich dem Konsum entgegen und schränken ihre Anschaffungen bewusst ein. Die Motive hierzu sind ganz unterschiedlich. Während für manche Menschen der ressourcenschonende Umgang mit Rohstoffen als Grund gilt, schränken sich andere aus rein finanziellen Gründe ein. Wiederum andere üben Verzicht, um ein Zeichen zu setzen bzw. aus einer gewissen Gesellschaftskritik heraus. weiterlesen

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Wie funktioniert die Börse? Kostolanys Modell zur Erklärung des Börsengeschehens

Hund

Bild: Maja Dumat/pixelio.de

Gastbeitrag von Thomas Veith

Betriebswirtschaftliche Modelle sollen die komplexen Zusammenhänge über die wirtschaftliche Wirklichkeit vereinfachen und überschaubar machen. Anhand eines Modells können Erkenntnisse über Grundzusammenhänge und Prozesse erlangt werden. Modelle sind nichts anderes als ein Mittel, um sich mit – meist computergestützten – Simulationen an die Wirklichkeit heranzutasten. André Kostolany hat es verstanden, die Mechanismen an den Börsen für Jedermann verständlich darzustellen:

André Kostolany (1906-1999) bezeichnete sich selbst gerne als Spekulant. Der Börsen- und Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller ungarischer Herkunft wurde von der Öffentlichkeit als „Börsenguru“ wahrgenommen. Kostolany selbst stritt das ab. weiterlesen

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Die Steuererklärung wird immer komplizierter

Das deutsche Steuerrecht gilt gemeinhin als das komplizierteste der Welt. Dieser Umstand wird sich wohl so schnell auch nicht ändern. Der Lohnsteuerhilfeverein VLH (Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.) kommt zu dem Ergebnis, dass es bei der Lohnsteuererklärung immer weniger einfache Fälle gibt. Dies liegt zum einen an der komplizierten Gesetzgebung im Steuerrecht, zum anderen aber auch an der Situation auf dem Arbeitsmarkt. Dieser fordert von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer mehr Flexibilität, was wiederum steuerrechtliche Konsequenzen mit sich bringt. Auch für Rentner gibt es heutzutage immer mehr Möglichkeiten von Altersbezügen, die in der Steuererklärung berücksichtigt werden müssen. weiterlesen

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Crowdlending: Die moderne Anlage für Privatanleger?

Gastbeitrag von Julia Plagemann (Zencap)

Jeder Mittelstandskredit muss durch den gleichen Bürokratiedschungel wie jeder Großkredit eines Konzernriesens. Seit der Einführung von Basel III haben es kleine und mittelständische Unternehmen deutlich schwerer an Kredite zu kommen, um etwaiges Wachstum oder andere unternehmerische Vorhaben zu realisieren. Das macht kleinere Kredite für Banken deutlich unattraktiver, was es dem Mittelständler wiederum erschwert, seinen Kredit zu bekommen – ein Anti-Mittelstandsgesetz scheint geboren.

Dennoch ist der deutsche Mittelstand erfolgreich und wird nicht umsonst als „DAS Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ betitelt. Das Institut für Mittelstandsforschung , Bonn berichtet, dass im Jahr 2012 über 35,5% des gesamten Umsatzes deutscher Unternehmen von mittelständischen Unternehmen erwirtschaftet wurde, und dass der deutsche Mittelstand über 56% zur gesamten Wirtschaftsleistung der deutschen Unternehmen beitrug. weiterlesen

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Podcast-Tipp: Wer erschafft das Geld? Alternativen zur Bankenmacht

swr2-wissenAls Anti-Krisen-Maßnahme wird die EZB in den kommenden Monaten Anleihen für insgesamt 1,14 Billionen Euro kaufen. Das ab März 2015 beginnende Programm soll dazu beitragen die Inflationsrate im Euroraum zu erhöhen. Um die massive Zufuhr von Liquidität bewerkstelligen zu können, druckt die Notenbank frisches Zentralbankgeld und kauft damit über die Banken Staatsanleihen und sonstige Wertpapiere.

Für viele Menschen entspricht dies der klassischen Vorstellung der Geldschöpfung.

Über dieses Verfahren entsteht jedoch lediglich ein kleiner Teil des sich im Umlauf befindlichen Geldes. Nur etwa 19 Prozent unseres Geldes kommt in Form von Banknoten von der Zentralbank. Etwa ein Prozent der Geldmenge wird vom Staat in Form von Münzen ausgegeben. Der überwiegende Anteil – rund 80 Prozent des Geldes wird von Banken geschaffen, indem sie Unternehmen und Privatpersonen Kredite gewähren. Daraus entsteht das sogenannte Giralgeld. weiterlesen

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Tagesgeld lohnt sich wieder

Die Entwicklung der Guthabenzinsen kennt seit Jahren nur eine Richtung. Die mehrmalige Absenkung des Leitzinses durch die EZB kurbelte den negativen Trend noch zusätzlich an. Dennoch hält ein Großteil der Sparer an traditionellen Anlageformen fest.

Derzeit beträgt der durchschnittliche Zinssatz für Tagesgeld ca. 0,52 Prozent (Stand Februar 2015).

Dennoch sind Tagesgeldkonten zum heutigen Stand so lukrativ wie seit Jahren nicht mehr. Der Grund hierfür ist die derzeitige Inflationsrate, die mit -0,3 Prozent die Realrendite für Tagesgeld auf durchschnittlich 0,83 Prozent ansteigen lässt. Dies markiert ein neues 5-Jahres-Hoch. weiterlesen

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