Sparen Teil I

Sparen mit einer Einnahmen-Ausgabenkontrolle Teil I

Sie haben Ihre Übersicht erstellt und wissen nun wie viel Überschuss/Rest Ihnen nach Abzug aller Ausgaben zum Sparen übrig bleibt? Prima. Damit ist der erste Schritt schon getan.

Viele Menschen sparen jedoch sehr unspezifisch. Im Grunde landet das ganze Geld das nicht sofort ausgegeben wird in einem Topf. Es verbleibt auf dem Girokonto, einem Sparbuch oder wird in den unterschiedlichsten Formen angelegt (Tages- Festgeld, Aktienfonds, Anleihen,…).

Stehen dann größere Anschaffungen ins Haus, die nicht von den laufenden Einnahmen gedeckt werden können, greifen sie auf die „hohe Kante“ zurück. So werden dann Urlaubsreisen, die Autoreparatur oder die neue Küche finanziert. Das Sparen erfolgt dabei meist chronologisch. Wurde z.B. das neue Wohnzimmersofa angeschafft, nimmt man das nächste Ziel auf der Wunschliste ins Visier.

Anstatt diese Ausgaben alle aus einem Topf zu bezahlen kann es jedoch Sinn machen, gezielt auf verschiedene Anschaffungen parallel zu sparen.

Dazu muss man für die geplanten Anschaffungen monatliche Teilbeträge sparen. Wenn Sie im Januar z.B. bereits wissen, dass Ihnen im August Kosten für eine Reise in Höhe von 1.000,- € entstehen, dann sparen Sie doch schon ab Januar monatlich 125,- € an. Auch auf andere größere Anschaffungen können Sie so sparen.

Sinnvollerweise sollten Sie auch Risikoposten einplanen.

Autoreparaturen oder Reparaturarbeiten im Haushalt treten meist unvermittelt auf und können die Monatsplanung mitunter stark belasten. Sparen Sie sich über einen längeren Zeitraum hierfür monatlich ein Budget aus Ihrem Überschuss ein, so können Sie es bei Bedarf zur Kostendeckung verwenden. Ist es in der Höhe ausreichend, können Sie andere Anschaffungen – für die Sie parallel gespart haben – ohne Schwierigkeiten realisieren. Das Risiko von bösen Überraschungen sinkt also.

Möchten Sie „paralleles Sparen“ umsetzen, ergänzen Sie Ihre Einnahmen-Ausgabenkontrolle entsprechend.

Wie das geht erfahren Sie in Teil II.